Deutscher Fundraising Kongress – wir waren dabei

Vom 2. bis 4. April 2014 fand in Berlin der Deutsche Fundraising Kongress statt – das Branchentreffen für die Kultur des Gebens. Das Fundraiser-Magazin war als Medienpartner vor Ort und mit einem eigenen Promotionstand vertreten. Praktischerweise genau gegenüber des Caterings. Deshalb gab es bei uns nix zu essen, nur geistige Nahrung: Unsere Magazine, das druckfrische Sonderheft zur Vereinssoftware und unsere neuen Aufkleber-Postkarten „Keine Spende ohne dich“ gingen weg wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“.

Der wieder gut besuchte 21. Deutsche Fundraising Kongress des Deutschen Fundraising Verbandes (DFRV) war wieder eine sehr verbindende Veranstaltung. Netzwerken und der Austausch von Fundraisern und Fundraiserinnen standen im Vordergrund. Es war auch die Premiere für den Verband. Zum ersten mal war er auch Ausrichter des Kongresses und trug organisatorische und finanzielle Verantwortung. Gemeinsam mit der Agentur Kaiserwetter wurde ein recht reibungsloses Programm mit hoher Dichte organisiert. Auch nett: Der Kongress tanzte „Happy“ und wurde dabei gefilmt. Man sieht deutlich, dass die Kollegen viel Spaß hatten

 

Die Gala des Deutschen Fundraising Verbandes wartete mit Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven, die UNESCO-Sonderbotschafterin für das Programm Bildung für Kinder in Not ist, auf. Sie wirkte sehr polarisierend. Nicht nur, weil sie in einer pompösen Spendengala den einzigen Weg in die Taschen reicher Leute sah, sondern auch wegen eines eingespielten Videos, das bei den Anwesenden durch seine bedrängende Bildsprache laut murmelnde Kritik hervorrief. Die anschließende Preisverleihung des Deutschen Fundraisingpreises brachte kaum Überraschungen. In der Kategorie Beste Kampagne setzte sich die coole Idee der Seenotretter „Hamburg gegen Sylt“ gegen die sympathische Kampagne der Freien Evangelischen Schule Dresden zur Finanzierung eines neuen Schulhauses durch. In der Kategorie „Beste Innovation“ stimmte die Mehrheit der Mitglieder des DFRV für Islamic Relief e. V. Sie hatten bei ihrer Kampagne „Speisen für Waisen“ die positive Grundstimmung eines gemeinsame Essens, für die meisten Menschen ein Inbegriff von fröhlichem Beisammensein und Geborgenheit, genutzt um Spenden für ihre Projekte zu sammeln. Die Kampagne wirkt dabei gleichzeitig sehr integrativ, was die Nominierung in dieser Preiskategorie wohl begründete. Der „Preis der Jury für besondere Verdienste im Fundraising“ ging an Susanne Anger, Geschäftsführerin der DFC Deutsche Fundraising Company GmbH.

Schön für uns: Alle drei Preisträger hatten wir in der aktuellen Ausgabe des Fundraiser-Magazins vorgestellt – ohne zu ahnen, dass diese tatsächlich prämiert werden würden. Manchmal hat man als Journalist auch einfach Glück!

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