Flutspenden.de

Das Flutspenden-Team unterbricht mal kurz die Arbeit für den Fototermin.
Das Flutspenden-Team unterbricht mal kurz die Arbeit für den Fototermin.

Elbehochwasser 2013. Diesmal blieb unser Verlag glücklicherweise von den Fluten verschont. Wir wollten natürlich helfen – und zwar mit dem, was wir am besten können. Nach dem „Jahrhundert-Hochwasser 2002“ kam es zu einer beispiellosen Welle der Hilfsbereitschaft: Der Elbeflut folgte die Spendenflut. Diese wollten wir 2013 sofort in die richtige Richtung lenken, nämlich direkt zu den Initiativen vor Ort.

Viele Menschen wollen den Hochwasser-Opfern helfen, konnten aber selbst nicht vor Ort mit anpacken. Um Geldspenden für bestimmte Orte oder Projekte zu ermöglichen, ging nach nur zwei Tagen unsere Website www.flutspenden.de online. Unser Gedanke dabei: Leider erhalten gemeinnützige Vereine oder Stiftungen oft keine Soforthilfe wie Unternehmen und Privatpersonen. Deshalb ist es für uns wichtig, dass von der erwarteten Spenden-Flut die Unterstützung auch bei den regionalen gemeinnützigen Projekten ankommt. Auf flutspenden.de bekommen auch regionale Spendenaufrufe eine breite Öffentlichkeit.

Betroffene gemeinnützige Organisationen konnten ihren Bedarf unkompliziert bei uns melden. Nach einer Überprüfung durch die Redaktion – ob das Projekt auch tatsächlich hilfsbedürftig und gemeinnützig ist – ging der Hilferuf sofort online. Jeder, der für die Flutopfer Geld spenden wollte, konnte sich hier aktuell informieren und gezielt für bestimmte Orte spenden. Sei es für eine Schule in Bayern, eine Kultureinrichtung in Dresden, einen Sportverein in Magdeburg … Ziel war, regionale Spendenprojekte für Hochwasser-Opfer, aber auch für Rettungskräfte und Katastrophenschützer, zu unterstützen.

Flutspenden.de
www.flutspenden.de

„Auf www.flutspenden.de finden Spenderinnen und Spender seriöse Spendenkonten und Ansprechpartner. Mit unserer Erfahrung, was seriöse Spendenprojekte sind, sorgen wir dafür, dass sich auf diese Seite möglichst keine schwarzen Schafe verirren“, sagt Matthias Daberstiel, der die Idee zu dieser Form der Fluthilfe hatte. 

Das die Idee auf Begeisterung stieß, kann man hier nachlesen. Auch die Presse berichtete über das Projekt. Auch wenn unser Team in dieser Zeit nicht viel Schlaf bekam, es hat sich gelohnt, wenn man sieht, dass Hilfe ankommt.